Reine Einstellungssache

Ein kleiner Test: Setzen Sie sich aufrecht in Ihren Wagen und werfen Sie einen Blick in die Seitenspiegel. Sehen Sie die Seiten des Wagens? Wenn ja, dann nutzen Sie die Kapazitäten Ihrer Spiegel nicht optimal aus.

An dieser Stelle wollen wir zeigen, wie Sie Ihre Spiegel optimal einstellen, um den Bereich des toten Winkels möglichst klein zu halten.

Ziel ist es, mehr Informationen darüber zu erhalten, was neben Ihnen passiert, ohne zu verpassen, was hinter Ihnen geschieht. Dafür drehen Sie beide Seitenspiegel möglichst breit auf. Diese Methode wird von den meisten Fahrschulen und dem BMW Performance Center in South Carolina empfohlen.

Zunächst setzen Sie sich aufrecht hin, den Blick auf den Rückspiegel gerichtet. Stellen Sie diesen so ein, dass sie möglichst die gesamte Heckscheibe sehen können.

Um den linken und rechten Seitenspiegel optimal einzustellen, sollten Sie eine zweite Person um Hilfe bitten. Stellen Sie diese Person 3 m hinter sich an die jeweilige Seite des Wagens, so dass er zur Hälfte noch in einer Ecke des Rückspiegels zu sehen ist. Anschließend richten Sie den Blick auf den Seitenspiegel und richten diesen so ein, dass sie die andere Körperhälfte der Person sehen können.

In den meisten Fällen werden sie die Seiten Ihres Wagens im Seitenspiegel nicht mehr sehen ohne den Kopf zu drehen. Die geringe Überlappung von Rück- und Seitenspiegeln und die breite Einstellung der Seitenspiegel ermöglicht es Ihnen, jeweils eine komplette Fahrspur links und rechts von ihnen im Blick zu behalten.

Dennoch sollten Sie auf zusätzliche Hilfsmittel wie Schulterblick nicht verzichten, die Einstellung der Spiegel hilft Ihnen, den Bereich des toten Winkels zu minimieren, ganz auflösen lässt er sich jedoch nicht.

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